Über mich

Ausbildung und Erfahrung:

Studium der Humanmedizin in den 1970er- und 1980er- Jahren mit anschliessender Approbation

Fünf Jahre wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für medizinische Psychologie der LMU München, Veröffentlichung.

Danach jahrzehntelange Tätigkeit im psychiatrischen und psychotherapeutischen Kontext in verschiedenen institutionellen und ambulanten Einrichtungen.

Jahrelange Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie mit Schwerpunkt auf imagintiven Verfahren.

Erweiterung des Blickwinkels:

Begleitend dazu langjährige Auseinandersetzung mit spirituellen und philosophischen Fragestellungen, unterschiedlichen Lebensentwürfen und ergänzenden Perspektiven auf Entwicklung, Sinn und innere Erfahrung:

Über viele Jahre habe ich mich neben medizinischen und psychotherapeutischen Zugängen mit philosophischen , kulturgeschichtlichen und symbolischen Formen menschlicher Erfahrung beschäftigt - insbesondere mit Mythologie, Bildsprache, Übergangsritualen und traditionellen Verständnissen von Heilung und Sinn: Diese Perspektiven fließen nicht als Methode ein, sondern als Hintergrund eines erweiterten Menschenverständnisses.

Erweiterung des Blickwinkels aber auch durch ein vertiefendes Studium mit Schwerpunkten in der Erforschung von bewusstseinserweiternden Zuständen im Rahmen meditativer Praxis und deren Integration im Prozess heilender Erfahrungen.

Teilnahme an praxisbezogenen Seminaren und Workshops, unter anderem bei Carlo Zumstein, Nana Nauwald, Theodor Seifert, Lutz Rosenberg u.a.

Des weiteren Teilnahme an vielfältigen Weiterbildungen auch in musischen und künstlerischen-kulturellen Feldern, sowie eigene Seminare und Workshops im psychologischen, spirituellen, philosophischen Bereich.

Arbeit mit meditativen kreativen und praxisnahen Methoden, sowie weiteren Zugängen zur Selbsterfahrung und inneren Reflexion

Geburt von Herzensauge:

Nach vielen Jahren ärztlicher Tätigkeit ist in mir die Überzeugung gereift, dass es etwas gibt, das im Gesundheitssystem kaum Raum findet: Einen Ort, an dem Menschen nicht in erster Linie therapiert oder bewertet werden, sondern sich selbst in aller Tiefe wieder begegnen können. Aus dieser Erkenntnis, dass ein solcher innerer und äußerer Raum für viele Menschen seelisch notwendig ist, ist Herzensauge entstanden,

Je besser sich ein Mensch selber wahrnehmen kann und innerlich ausgerichtet, mit sich selbst im Einklang ist, desto eher kann er Belastungen rechtzeitig erkennen, stimmige Entscheidungen treffen und einen eigenen Weg im Umgang mit ihnen finden.

So ist Herzensauge als ein Erfahrungsort gelebter Prävention zu verstehen: Die Fähigkeit mit sich selbst in Kontakt zu bleiben, diesen Kontakt zu pflegen und die eigene seelische Harmonie und Gesundheit nicht erst dann ernst zu nehmen, wenn sie verloren gegangen ist. Das stärkt Authentizität, Resilienz, Eigenverantwortung und innere Freiheit.